Betreff: Das Kreuz mit dem Kreuz
In unserer Kirchen entbrennt derzeit eine typisch protestantische Diskussion über den Sühnetod Jesu Christi. Derzeit ist das kleine Städtchen Bonn, ehemalige Hauptstadt unseres Landes, davon am meisten betroffen. Hier macht sich dicke Luft breit. Auslöser der Debatte ist eine Radioandacht des evangelischen Pfarrers Burkhard Müller, in der er behauptet: "Gott hat nicht den Tod Jesu gewollt. Gewollt haben das seine Feinde. Jesus hätte vor ihnen fliehen können. Seinen Jünger zuliebe blieb er standhaft bei seiner Botschaft, und bewies, wie ernst er es meinte mit Gottes Liebe und Vergebung. So kann man sagen: er ist 'Für uns' gestorben. Aber er ist nicht von Gott als Sühnopfer für unsere Sünden dahingegeben. Das ist nur ein Bild unter vielen anderen Bildern für Jesu Tod, aber es hinkt besonders stark, es hinkt nicht nur auf einem Bein, sondern es hinkt auf beiden Beinen.Weg mit dem Bild! Kein Menschenopfer bitte! Unser Gott ist nicht so."
Hat die Satisfaktionslehre ausgedient? Ist sie biblisch zu begründen? Wie kann der Tod Jesu am Kreuz in heutiger Zeit gedeutet und den Menschen vermittelt werden?
"Keine Menschenopfer mehr" - Artikel und Podcast der Radioandacht von Burkhard Müller
"'...dann können wir demnächst Karfreitag abschaffen'" - Artikel auf GENERAL-ANZEIGER-BONN.DE
Andreas Reinhold
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mal editiert, das letzte Mal am 05.04.2009, 09:32 von webmaster.